Klang ist eine universelle Sprache, die keine Worte benötigt, um tief in uns zu wirken. Schon seit Jahrtausenden nutzen Menschen die Kraft des Klangs, um sich zu verbinden, Heilung zu fördern und spirituelle Einsichten zu gewinnen. Der Gong ist eines der ältesten und kraftvollsten Instrumente, das diese Tradition fortführt. Seine einzigartigen Schwingungen reichen tief in unser Innerstes und sprechen uns auf einer Ebene an, die Worte nicht erreichen können. Erfahre im folgenden Text mehr über die positive Wirkung von Klangbädern und Gongmeditation auf Körper, Geist und Seele. Ich führe dich ein in die Geschichte der Gongs und in die Anwendung von weiteren Klangkörpern wie Klangschalen, Sansula und Stimmgabeln. Ich erzähle dir ebenfalls alles über meine Reise mit den Gongs bis hin zur Herstellung eines eigenen Handgongs.
„Die Klänge des Gongs trugen mich in eine andere Welt. Ich fühlte mich schwerelos, fast wie auf einer schwebenden Wolke. Nach der Sitzung fühlte ich mich wie neu geboren.“
Eine Kundin
In meiner Praxis „Komm runter“ in Hamburg erlebe ich immer wieder, wie tiefgreifend Klangbehandlungen auf Körper und Geist wirken. Besonders die kraftvollen Schwingungen des Gongs erreichen eine Ebene, die weit über die Entspannung hinausgeht. Mit Klangbädern und Gongmeditationen schaffe ich Orte in Hamburg für eine ganzheitliche Regeneration.
Klangschwingungen haben eine erstaunliche Fähigkeit, uns zu beruhigen, Stress abzubauen und sogar Heilungsprozesse im Körper zu unterstützen. Doch was macht den Gong so besonders und wie kann er uns auf dem Weg zur inneren Ruhe begleiten?
Die ersten Gongs waren vermutlich einfache Bronzeplatten, die in rituellen Zeremonien eingesetzt wurden, um Geister zu vertreiben oder die Götter zu ehren. Dabei entwickelten sich über die Jahrhunderte regionale Unterschiede in der Herstellung und Nutzung des Gongs. In China symbolisierten Gongs oft Wohlstand und Macht, während sie in Südostasien eher spirituellen Zwecken dienten. Diese duale Bedeutung – spirituell und weltlich – ist bis heute in der Gongkultur präsent.
Der Gong hat seine Wurzeln in den alten Hochkulturen Asiens; seine genaue Herkunft ist jedoch nicht vollständig geklärt. Bereits zur Zeit Buddhas, um 600 v. Chr., war der Gong in verschiedenen Zeremonien bekannt. Vorläufer des Gongs, wie z. B. Kesseltrommeln, lassen sich bis 3.500 v. Chr. zurückverfolgen und spielten in den frühen Kulturen Chinas und Südostasiens eine wichtige Rolle. Die Verwendung von Gongs in rituellen Praktiken zeigt, dass sie nicht nur als Musikinstrumente dienten, sondern auch als spirituelle Werkzeuge zur Verbindung mit höheren Ebenen des Bewusstseins. Diese Tradition setzt sich bis heute fort und wird durch moderne Klangtherapien neu interpretiert.
Die Römer nutzten den Gong als Signalinstrument. Im 16. Jahrhundert gelangte er nach Europa, wo er zunächst als Warninstrument und später als Musikinstrument verwendet wurde. In dieser Zeit begannen Komponisten, den Gong in ihre Werke zu integrieren, was seine Popularität als musikalisches Instrument weiter steigerte. Heute ist der Gong ein unverzichtbares Instrument in der Klangtherapie und Meditation.
Heute wird der Gong auf vielfältige und individuelle Weise gespielt. Es gibt keine allgemeingültig richtige Art, dieses besondere Instrument zu spielen. Im Westen spielte Yogi Bhajan in der Hippiezeit Ende der sechziger Jahre eine wichtige Rolle. Er wollte den Suchenden der Flower-Power-Zeit, in der viele Drogen konsumiert wurden, eine gesündere Alternative bieten, bei der man ohne Drogen 'high' und entspannt werden konnte.
Neben Nanak Dev Singh erhielt Don Conreaux in den 1960er Jahren von Yogi Bhajan den Auftrag, 108 Kundalini-Yoga-Lehrer auszubilden. Nach Vollendung dieser Aufgabe beschloss Don Conreaux, seine Leidenschaft für den Gong zu vertiefen und sein Wissen weltweit weiterzugeben. So prägte er die moderne Gong-Bewegung entscheidend mit.
„Der Gong ist nicht nur ein Instrument, sondern ein Tor zur Stille und zur Heilung.“
Don Conreaux
Das Zitat von Don Conreaux verdeutlicht die positive Wirkung von Klangbädern und Gongmeditation. Bekannte Schüler von Don Conreaux im deutschsprachigen Raum sind Janka Siri Gopal Gbiorczyk und Frida Möhres, bei denen ich persönlich lernen durfte, sowie Alexandra Ott.
Diese Lehrer haben nicht nur das Handwerk des Gongspiels erlernt, sondern auch die Philosophie dahinter verstanden – eine Philosophie, die auf Achtsamkeit, Präsenz und dem Streben nach innerem Frieden basiert.
Neben den Gongspielern, die das Gongspiel in der Kundalini-Tradition erlernt haben, gibt es auch andere, die nicht in dieser Tradition ausgebildet wurden. So wie sich die Zeiten ändern, verändert sich auch das Gongspiel; es wird lebendiger und vielfältiger.
Ein Beispiel aus meiner Praxis: Ein 15-jähriger Schüler, der mir regelmäßig in Livestreams bei Tiktok folgt, fasst es so zusammen:
„Endlich kann ich abends runterkommen und besser schlafen; es hilft mir sehr, den Schulstress abzubauen.“
Tobias
Diese Rückmeldungen sind nicht nur individuell; sie spiegeln ein weit verbreitetes Bedürfnis nach Entspannung wider – insbesondere unter Jugendlichen in unserer schnelllebigen Gesellschaft.
Studien zeigen, dass Gongs tieffrequente Töne erzeugen, die Alpha- und Thetawellen im Gehirn stimulieren. Diese Wellen stehen für tiefe Entspannung und meditative Zustände. Eine Studie des Peter Hess Instituts hat gezeigt, dass regelmäßige Klangbehandlungen Angst reduzieren und die Schlafqualität verbessern können.
Forscher der Universität Helsinki fanden heraus, dass Klänge wie die des Gongs nicht nur die Alpha- und Theta-Gehirnwellen anregen, sondern auch die Beta-Wellen reduzieren, die oft mit Stress und Übererregung in Verbindung gebracht werden. Eine regelmäßige Praxis mit Klangmeditation hilft daher nicht nur, den Geist zu beruhigen, sondern kann auch Konzentration und Kreativität fördern.
Tieffrequente Klänge versetzen den Körper bis auf Zellebene in Schwingung. Studien wie die des Instituts für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften in Regensburg belegen, dass Schallwellen die Durchlässigkeit der Zellwände fördern. Dadurch wird der Nährstoffaustausch verbessert und die Zellregeneration unterstützt.
Zusätzlich zur Zellregeneration haben Studien gezeigt, dass tieffrequente Schwingungen die Produktion von Endorphinen anregen können. Diese körpereigenen 'Glückshormone' tragen dazu bei, Schmerzen zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder nach intensiven körperlichen Belastungen kann der Gong eine ergänzende Therapiemethode darstellen.
Eine weitere Rückmeldung aus meiner Praxis unterstreicht diesen Effekt:
„Nach dem Klangbad habe ich das Gefühl, dass mein Körper wie von innen gereinigt ist – als würde alles leichter und freier fließen.“
Klangtherapie bietet somit nicht nur eine oberflächliche Entspannung; sie wirkt tief im Inneren des Körpers.
Viele meiner Kundinnen und Kunden suchen gezielt nach Wellnessmassagen in Hamburg, um Stress abzubauen und ihre Gesundheit zu fördern. Chronischer Stress ist eine der häufigsten Ursachen für gesundheitliche Probleme; er kann uns wie ein Schatten verfolgen.
Studien des National Institutes of Health sowie des Peter Hess Instituts zeigen jedoch: Klangtherapie kann den Cortisolspiegel senken – das ist ein klarer Hinweis auf ihre stressreduzierende Wirkung – während gleichzeitig das Immunsystem gestärkt wird.
Diese Ergebnisse unterstützen die Idee, dass Klangtherapie nicht nur eine Form der Entspannung ist; sie kann auch einen wichtigen Beitrag zur körperlichen Gesundheit leisten.
Die positive Wirkung von Klangbädern und Gongmeditation ist somit wissenschaftlich belegt.
Nach einer intensiven Gongmeditation verwende ich gerne Sansula oder Koshi, um die Teilnehmenden behutsam in den Alltag zurückzuholen und ihnen mit einer harmonischen Klangwelt einen sanften Abschluss zu ermöglichen. Nach einer kurzen Pause der Stille, in der sich die tiefen Schwingungen des Gongs setzen können, füge ich diese sanften Klänge hinzu.
Die Sansula ist ein Daumenklavier mit filigranen Metallzungen; sie erzeugt weiche, schwebende Klänge – Klänge so zart wie das Flüstern eines Blattes im Wind – die besonders entspannend wirken. Diese sanften Schwingungen unterstützen das Loslassen von Anspannungen und fördern ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe.
Das Koshi-Klangspiel erinnert mit seinen luftigen Naturtönen an Wasser, Wind und Wald; es schafft eine beruhigende Atmosphäre – ein Ort der Erholung für Geist und Seele. Diese Klänge sind ideal geeignet, um nach einer intensiven Meditation wieder ins Hier und Jetzt zurückzukehren.
Neben dem Gong verwende ich auch Klangschalen und therapeutische Stimmgabeln, die in der Klangtherapie eine wichtige Rolle spielen. Diese Instrumente kommen nicht gleichzeitig mit dem Gong zum Einsatz, sondern ergänzen meine Klangbäder in Hamburg, um eine tiefere Entspannung zu fördern.
Bei Bedarf lege ich Stimmgabeln gezielt auf bestimmte Körperstellen. Durch ihre Schwingungen können sie Energieblockaden lösen – wie kleine Schlüssel zu verborgenen Türen im Körper. Diese Methode hat sich besonders bei Verspannungen bewährt, da sie gezielt an den Stellen wirkt, wo die Blockaden sitzen.
Klangschalen stelle ich direkt auf oder neben den Körper; sie übertragen Schwingungen gezielt auf Muskeln oder Energiezentren – so dass diese sanft durch das Gewebe gleiten.
Durch diese Technik können tiefere Entspannungszustände erreicht werden, da die Schwingungen direkt ins Gewebe eindringen.
Die Herstellung eines Gongs ist ein Prozess voller Magie; er vereint technisches Können mit einem tiefen Gespür für Klang und Material. Broder Oetken, einer der wenigen international anerkannten Gongbauer in Deutschland, beschreibt diesen Prozess als eine einzigartige Verbindung von Handwerk und Kunst.
Ein Gong beginnt als flache Scheibe aus Neusilber – einer Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink. Diese wird zunächst durch Erhitzen und Schmieden in Form gebracht. Jeder Hammerschlag verändert den Klang und die Struktur des Metalls. Der gesamte Prozess umfasst mehrere Schritte, darunter das Hämmern und die akustische Feinabstimmung.
"Ein Gong ist nicht einfach ein Instrument",
sagte Broder Oetken in einem Interview mit Frida Möhres. „Er trägt die Energie seines Schöpfersund seines Spielers in sich.“ Während eines Workshops mit Broder Oetken konnte ich diesen Prozess selbst erleben. Es war faszinierend zu sehen, wie aus einer einfachen Metallscheibe ein Instrument mit einer so tiefen, resonanten Klangqualität entsteht. Jeder Hammerschlag ist eine bewusste Entscheidung, die den Klang des Gongs prägt.
„Ein Gong findet seinen Spieler wenn die Zeit reif ist“.
Kosta von Gong United
Dieses Gefühl konnte ich auch bei Broder Oetken erleben. Bei meinem Besuch habe ich mir nicht einfach einen Gong ausgesucht - es war, als hätte der Gong mich ausgesucht.
Der Moment, als ich den Klang meines zukünftigen Gongs hörte und wusste, dass es „der Eine“ ist, bleibt mir unvergesslich. Es war ein magischer Augenblick, der mir zeigte, wie stark diese Verbindung zwischen Mensch und Instrument sein kann.
Im Rahmen meiner ersten Ausbildung kam mein erster gekaufter symphonischer Gong zu mir. Einige Montag später konnte ich im Rahmen eines Workshops bei Broder Oetken meinen erste selbst Gong selber bauen. Es wurde ein kleiner Erdgong. Vom ersten Schmieden bis zur letzten Feinabstimmung war ich bei jedem Schritt dabei. Der Moment, als ich den ersten Ton meines selbstgemachten Gongs hörte, war unbeschreiblich. Es war, als hätte ich einen Dialog mit dem Metall geführt, und am Ende war ein Instrument entstanden, das nicht nur einen Klang in sich trägt, sondern auch ein Stück von mir selbst.
„Es ist faszinierend zu sehen, wie aus einer flachen Metallscheibe ein Klang entsteht, der die Menschen im Innersten berührt“,
sagt Broder Oetken über diesen Prozess. Dieser Prozess hat mir gezeigt, wie viel Hingabe hinter jedem einzelnen Instrument steckt, das wir verwenden.
In meiner Rubrik über Martin habe ich meinen Weg zu Yoga, Meditation, Massage und Klang beschrieben. Auf meiner Suche nach Entspannung und Ruhe habe ich verschiedene Techniken ausprobiert, u. a.Yoga in Hamburg sowie verschiedene Klangbäder und Massagen. Der Gong hat mich von Anfang an fasziniert, aber die hohen Kosten für einen großen Gong und eine umfangreich Ausbildung hielten mich zunächst davon ab, meinen Weg als Gongspieler zu beginnen.
2022 begann meine erste Handgong-Ausbildung bei Kosta von Gong United. Als Teil einer Pioniergruppe durfte ich an diesem neu entwickelten Format teilnehmen, das Theorie und Praxis auf besondere Weise verbindet. Bei Kosta waren wochenlange regelmäßige Atem- und Yogaübungen in der Kundalini Yoga-Tradition die Grundlage für unsere innere Stabilität beim Gongspiel. Höhepunkt war unser gemeinsamer Tag in der Werkstatt von Broder Oetken, wo wir die Herstellung eines Gongs hautnah miterlebten. Dort suchte sich jeder von uns seinen vorbestellten Gong aus - oder besser gesagt, der Gong fand seinen Spieler. Wie Kosta es ausdrückte:
„Der Gong ist schon da, lange bevor du ihn bewusst wahrnimmst; er findet dich, wenn die Zeit reif ist.“
Den Abschluss bildete das Yoga United Festival im Juli 2023. Mit fast 50 Handgongspielern gestalteten wir ein Klangbad für ca. 300 Teilnehmer - ein beeindruckendes Erlebnis!
Im November 2023 setzte ich meine Reise mit einer Ausbildung bei Frida Möhres fort. Diese Ausbildung ermöglichte ein intensives Arbeiten in einer kleinen Gruppe. Wir hatten Zugang zu einer Vielzahl von Gongs. Frida hat direkt bei Großmeister Don Conreaux gelernt, ist aber selbst keine Kundalini Yoga Lehrerin.
In der inspirierenden Atmosphäre einer Villa in Zehlendorf hatten wir die Möglichkeit, tief in die Praxis einzutauchen sowie unser Verständnis für Vielfalt von Klängen zu erweitern.
Im Sommer 2024 folgte meine dritte Fortbildung mit Janka Siri Gopal und Natalia Villanueva. Dieser Kurs war einzigartig! Zum ersten Mal verbanden wir therapeutisches Gongspiel mit meditativer Stille sowie intuitivem Spiel in der Natur. Wir behandelten uns gegenseitig mit Handgongs und erlebten so eine beeindruckende Verbindung zwischen Klang und Stille.
Diese intensive persönliche Erfahrung hat meinen Stil geprägt und fließt nun in meine eigenen Gongmeditationen ein.
Der Gong ist nicht nur ein Instrument, er ist ein Katalysator für Transformation und eine Brücke zu innerer Harmonie. Durch seine kraftvollen Klänge bietet er uns die Möglichkeit, tief in unser Inneres einzutauchen und uns mit unserem wahren Selbst zu verbinden. In meiner Praxis „Komm runter“ erhalte ich von Klienten regelmäßig postive Rückmeldungen über ihre Erfahrungen:
Aufgrund des hektischen Lebensstils vieler Menschen in der heutigen Zeit besteht ein großes Bedürfnis nach Entspannung und Heilung. Die positive Wirkung von Klangbädern wie Gongmeditation kommt dem entgegen und bietet einen Weg zu mehr Wohlbefinden.
In einer Welt voller Ablenkungen bieten Klangbäder in Form von Gongmeditationen Orte der Ruhe und Entspannung. Die Wirkung des Gongs kann uns nicht nur helfen, Stress abzubauen oder unsere Gesundheit zu fördern; sie kann uns auch auf einen Weg des persönlichen Wachstums führen.
Zukünftige Entwicklungen im Bereich der Klangtherapie zeigen vielversprechende Ansätze, um die heilende Kraft des Gongs weiter zu erforschen und anzuwenden. Ob durch neue Technologien oder innovative Spieltechniken – die Möglichkeiten sind grenzenlos.
Letztlich bleibt der Gong ein Symbol für die Vereinigung von Körper, Geist und Seele – ein wertvolles Werkzeug auf unserem Weg zur inneren Ruhe und Balance. Lassen Sie sich von den Klängen des Gongs inspirieren und entdecken Sie die transformative Kraft dieser jahrhundertealten Tradition für sich selbst!
KOMM RUNTER mit Gong-Meditationen in Hamburg
Martin Schmitz
Övelgönner Straße 25
20257 Hamburg
Tel: 040 850 6441
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